Internationales Kolloquium: Zwischen Wunderglauben und Ikonoklasmus: Der sakrale Raum im französischen 18. Jahrhundert, DFK Paris

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Vom 3.-4. Dezember 2018 findet ein von Prof. Dr. Martin Schieder, Vorstandmitglied des Frankreichzentrums und Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig, sowie Dr. Markus A. Castor (DFK Paris) und PD Dr. Wiebke Windorf (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) konzipiertes und organisiertes Kolloquium unter dem Titel “Zwischen Wunderglauben und Ikonoklasmus: Der sakrale Raum im französischen 18. Jahrhundert” statt.

Die Tagung des Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris möchte nach den Evidenzen, religiösen Erfahrungen und ästhetischen Transformationen des sakralen Raumes im Siècle des Lumières fragen. Vor dem Hintergrund einer von Kirchen- und Absolutismuskritik, Atheismus und Entmystifizierung der Religion und glaubwürdiger Reaktualisierung des Spirituellen geprägten Auseinandersetzung kommt den (syn)ästhetischen Konzepten des sakralen Raumes eine besondere Relevanz zu. Die Kunst erweist sich hier als Matrix, als Seismograph und agierendes Instrument zugleich. Inwieweit müssen wir die Kirche im 18. Jahrhundert nicht nur als einen sakralen Raum, sondern als einen Ort begreifen, der von Gläubigen wie von Touristen, von Klerikern wie von Künstlern, vom Adel wie von Bürgerlichen, von Männern und von Frauen aufgesucht und als gleichermaßen sozialer, ästhetischer sowie emotionaler Raum erfahren wurde? Wie lassen sich die fundamentale Säkularisierung, Entgrenzung und Reaktualisierung des Kultes erklären, die der sakrale Raum zwischen dem Tod von Louis XIV und der Französischen Revolution erfuhr? Diesen Fragen widmet sich die Tagung in einer intermedialen und transdisziplinären Perspektive.

Nähere Informationen unter: https://dfk-paris.org/sites/default/files/Programme_Entre-croyance-aux%20miracles-et-Iconoclasme-Screen.pdf

Comics sind eine relativ junge Ausdrucksform, deren Entwicklung von Anfang an mit den Migrationsbewegungen verbunden war. Die Austellung vom französischen Museum für Immigrationsgeschichte verdeutlicht, wie Migration und Exil Triebfeder dieses künstlerischen Schaffens wurden. Vernissage: Donnerstag, den 20. September, 18:00 Uhr Öffnungszeiten: Mo-Do 14-18:30 Uhr – Fr 10-14:30 Uhr Klassenbesuch: Mo-Fr. Reservierung unter: mediathek.leipzig@institutfrancais.de Institut français

Bénédicte Savoy, 1972 in Paris geboren, lehrt Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. Ihre Forschungsinteressen sind Kunst und Kulturtransfer in Europa, Museumsgeschichte sowie Kunstraub und Beutekunst. 2016 erhielt sie den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ihr Buch Die Provenienz der Kultur (Matthes & Seitz, übers. von Hanns Zischler)

Im Rahmen des Projekts „Gärten des Friedens“ (Les Jardins de la Paix) werden 2018 rund 15 Themengärten in der Region Hauts-de-France angelegt. Entstehen soll ein Garten-Rundweg zum Gedenken an die unzähligen Opfer des Ersten Weltkriegs, die zwischen 1914 und 1918 auf französischem Boden ihr Leben lassen mussten. Dabei soll der Vielzahl und Vielfalt der beteiligten

Das Bureau des arts plastiques hat in Zusammenarbeit mit Thibaut de Ruyter eine Jubiläumspublikation zu seinem 20. Geburtstag herausgegeben, in der 20 Vertreter der deutschen Kunstwelt ihre Sichtweise auf die französische Kunstwelt vorstellen. Kritiker, Kuratoren, Leiter von Kunsteinrichtungen oder Projekträumen, Galeristen und Sammler zeichnen in Form von kurzen Texten und Interviews ihr individuelles Bild des Kunstschaffens

Deutsch-Französische Partnerstädte in neuartigen linearisierten Straßenbildern (Streetlines): „Was macht die europäische Stadt aus? Dieser Frage gehen wir nach, in dem wir das gemeinsame Baukulturerbe deutscher und französischer Partnerstädte in den Fokus rücken. In linearisierten Stadtansichten [Streetlines] zeigen wir z.B. komplette Straßenzüge und machen so einerseits sichtbar, was der Betrachter von einem Punkt aus normalerweise nicht

Mit Eric Baudelaire, Céline Condorelli und Karl Nawrot werden drei ästhetisch markante und inhaltlich pointierte künstlerische Positionen vorgestellt. Während Baudelaire in historischen und aktuellen Recherchen die Spuren von prägenden, mitunter traumatischen Erfahrungen filmisch nachzeichnet, lässt sich Nawrots grafisches Interesse an (Erinnerungs)Orten als eine mentale Topografie beschreiben. Die installativen Arbeiten von Condorelli lassen wiederum ihre Beschäftigung mit der Wechselwirkung von räumlichen