CfP: Workshop »Demokratiekritik, Autoritarismen und Populismen in Europa. Kontinuitäten und Brüche von der Zwischenkriegszeit bis heute«, DHIP

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Vom 14.–15. März 2019 wird am DHIP der Workshop »Demokratiekritik, Autoritarismen und Populismen in Europa. Kontinuitäten und Brüche von der Zwischenkriegszeit bis heute« stattfinden. Vorschläge für Beiträge können noch bis Ende des Monats eingereicht werden. Angesichts des Gefühls der »Krise« der Demokratie in den letzten Jahren, versinnbildlicht durch den Aufstieg populistischer Bewegungen, ist heute in der politischen Debatte vieler europäischer Länder der Vergleich mit der Situation der Zwischenkriegszeit allgegenwärtig.[1] Ist dieser Vergleich sinnvoll, um die für beide Perioden spezifischen Herausforderungen demokratischer Praxis zu verstehen ? Ausgehend von dieser Frage eröffnet der Workshop das vom Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne (CIERA) unterstützte Forschungsprogramm „Welche Demokratie(n)? Reflexionen über die Krise, Modernisierung und   Grenzen der Demokratie in Deutschland, Frankreich, England und Mitteleuropa zwischen 1919 und 1939“. Teil des Workshops wird eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion zum Konzept des Populismus in historischer Perspektive sein. Ziel des Workshops ist es, die Vergleichbarkeit des aktuellen politischen Kontexts mit der Zwischenkriegszeit zu diskutieren und die heuristischen Vorteile zu erkunden, die diese Analogie für die historische Analyse bieten kann.

 

[1] Sichtbar auf beiden Seiten des Rheins: Pascal Blanchard/Farid Abdelouahab, Les années 30: et si l’histoire recommençait? (Paris, Ed. de  La  Martinière,  2017);  Andreas  Wirsching/Berthold  Kohler/Ulrich  Wilhelm  (Hrsg.),  Weimarer  Verhältnisse?  Historische  Lektionen  für unsere   Demokratie,   (Stuttgart,   Reclam,   2018)   und   Thomas   Raithel   (Hrsg.),   Podium   Zeitgeschichte.   Wie   nah   ist   uns   die Zwischenkriegszeit? Geschichte  und  Aktualität  der  demokratischen  Staatsgründungen  nach  dem  Ersten  Weltkrieg  in Deutschland, Österreich, Polen, Litauen und der Tschechoslowakei, Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 66 (2018), 294–347.

Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. 10.10.2019-11.10.2019, Deadline: 05.01.2019 Im Juni 2019 jährt sich zum einhundertsten Mal die Unterzeichnung des Versailler Vertrages zwischen den Siegermächten des Ersten Weltkriegs und dem Deutschen Reich. Im Verbund mit den drei anderen “Pariser Vorortverträgen” veränderten diese Friedensverträge nicht nur die Landkarte Europas grundlegend, indem bestehende Vielvölkerstaaten aufgelöst und neue Staaten gebildet

„Seit vielen Jahren organisiert das Frankophone Forschungsseminar der Universität Leipzig (FFSL) den Forschungstag „Frankreich und Frankophonie“. Da dieses Format stets auf großes Echo gestoßen ist, freuen wir uns, dass im Jahr 2019 das Institut für Romanistik der Universität Innsbruck als Gastgeber fungieren darf. Nach Leipzig (2008-2011, 2014, 2017), Frankfurt (2012), Siegen (2013) und Bayreuth (2016)

Das hundertjährige Jubiläum der Deutschen Revolution 1918-1919 teilt sich das Jahr 2018 mit einer langen Reihe anderer Gedenkfeiern. Zwischen dem 200. Jahrestag von Karl Marx, dem 170. Jahrestag der Revolutionen von 1848 und dem 50. Jahrestag von Mai 1968 scheint die Deutsche Revolution 1918-1919 in den Hintergrund zu rücken. Davon zeugt auch die Unklarheit ihrer

Die Beziehung zwischen den Geschichts- und Sozialwissenschaften ist in Deutschland und Frankreich zum Teil auf eine karikierende Darstellung der jeweils anderen Disziplin beschränkt, um die eigene Herangehensweise besser rechtfertigen zu können. Statt sich in diesen Anschuldigungen oder klassischen, aber inzwischen allzu bekannten Entgegensetzungen zu ergehen, möchten wir im Rahmen dieses „Jungen Forums“ erneut die Möglichkeiten

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